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Johannes Gradert - Brennstoffhandel - PREMIUM Heizöl

D-23701 Eutin,   Elisabethstr. 44-46,
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Preistrend August 2010 (24.08.10 / 08:00 Uhr)

 Rohöl :                stabil

 Dollar :                stabil

Heizöl :                stabil


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QUELLE: FUTURES SERVICES, DEUTSCHER MINERALÖLDIENST FACHVERLAG FÜR DATENÜBERTRAGUNG GMBH
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Report des Deutschen Mineralöldienstes Futures Services: 
(Copyright Futures-Services GmbH)

Ölmärkte bleiben im Abwärtstrend und geben leicht nach. Dollar und Aktienmärkte.

ICE Gas Oil September geht am Montag bei 626,00 Dollar aus dem Handel.  Das waren zu diesem Zeitpunkt -4,25 Dollar gegen Schluss Vortag. 

Bereits am Vormittag deuteten die Ölmärkte ihre weiche Tendenz an, als ICE Gas Oil und Brent gegen 10:00 die erste Unterstützung testeten. Zu diesem Zeitpunkt fehlten jedoch noch bearishe Impulse um diese Marke zu durchbrechen. Mit den nachgebenden Aktienmärkten und dem festen Dollar am Nachmittag, wurde der Verkaufsdruck dann so groß, dass die Preise unter die ersten Unterstützungen rutschten und weitere stop-loss-Verkäufe ausgelöst wurden.

Wirtschaft/Konjunktur: Der National Activity Index der Chicagoer Fed hat sich aktuell etwas erholt und notiert mit 0,00 auf langfristigem Durchschnittsniveau. Der 3-Monatsdurchschnitt ist jedoch erneut gefallen und liegt bei nur noch -0,17. Insgesamt stehe die Wirtschaft weiter auf wackeligen Beinen. Marktteilnehmer reagieren daher besonders sensibel auf bearishe und weniger auf bullishe Nachrichten, so ein Analyst. Für heute stehen vor allem die Verkäufe bestehender Häuser im Fokus der Anleger. Die Immobilienbranche ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiger Konjunkturindikator, da sie Auskunft über die Investitionsbereitschaft und Kaufkraft der privaten Haushalte gibt.

Marktlage: Die Aktienmärkte und der Dollarkurs beeinflussen derzeit maßgeblich das Geschehen an den Ölbörsen. Die jüngste Vergangenheit habe gezeigt, dass ein Rückgang an den Aktienmärkten von 1% mit einem Preisrückgang von ca. 2,5% bis 3,0% bei Rohöl einhergehe, so ein Rohstoffhändler. Dieses Verhältnis wird wohl auch weiterhin bestehen bleiben, besonders wenn sich der Dollar weiter festigen kann. Insgesamt bleibt die Marktlage weiter bearish. Die US Ölbestände sind durch die Bank weg auf erstaunlich hohem Niveau, ohne dass eine Erholung der Nachfrage in Sicht ist. Besonders die Benzinpreise (NYMEX RBOB Gasoline) hätten in den vergangenen Wochen stärker unter Verkaufsdruck gelitten, als beispielsweise die Rohöl und Heizöl Kontrakte. Dadurch habe sich der sogenannte Crackspread erhöht und die Margen der Raffinerien seien gesunken. Analysten zu Folge werde sich der Spread in den nächsten Wochen wieder ausbalancieren und die Rohöl-Futures die Verluste im Benzinmarkt aufholen müssen.

Hurrikan-Center: Über dem Atlantik hat sich ein neuer Hurrikan der ersten Stufe gebildet. "Danielle" wird im weiteren Verlauf nach West-Nordwest ziehen, stellt nach aktuellen Einschätzungen der Meteorologen aber keine Gefahr für die Golfregion und die Ölproduktion im Süden der USA dar.

ICE Gas-Oil September wird nach den aktuellen Indikationen ca. -1,50 bis -2,50 Dollar bei ca. 624,00 Dollar erwartet. Die Inlandspreisewerden danach bei ca. -0,15 bis -0,25 Euro per 100 Liter erwartet. 

Euro/Dollar:
Euro bleibt im Abwärtstrend. Nachdem der Euro gestern lange Zeit in einer engen Spanne notiert hatte, ist er am Nachmittag deutlicher unter Druck geraten. Als Grund nennen Devisenhändler technisch motivierte Verkäufe. Der Euro sei insgesamt bearish und scheiterte mehrmals daran die 1,2730 Dollar zu überspringen. Als der Euro unter die Marke von 1,2685 rutschte löste dies in der Gegenreaktion technische Verkäufe aus, die den ihn bis auf das Niveau der nächsten Unterstützung bei 1,2650 Dollar drückte. Zuletzt belasteten Äußerungen des Bundesbank Präsidenten Axel Weber den Euro. Weber zu Folge solle die Liquiditätspolitik in der Eurozone im laufenden Jahr nicht mehr geändert werden. Die Diskussionen um einen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik dürften sich auf das erste Quartal 2011 konzentrieren. Investoren könnten die Worte Webers dahingehend werten, dass es vor allem um die Refinanzierung der europäischen Banken schlechter bestellt sein könnte als bislang angenommen. Nach den erneuten Verlusten gestern Nachmittag, hat der Euro in den frühen Morgenstunden weiter nachgegeben und handelt aktuell bei 1,2641 Dollar

Ein Dollar kostet:   0,7908 Euro   /   Ein Euro kostet:  1,2643 Dollar

 

 

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Impressum:
Johannes Gradert - Brennstoffhandel - PREMIUM Heizöl
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Inhaber: Ernst Georg Gradert, Vertretungsberechtigter: Christoph Gradert
Handelsregister Abt. A 0048 vom 11. März 1898, Steuernummer 1412300014
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E-Mail:  christoph{a}gradert-online.de / georg{a}gradert-online.de

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